Als sich der Produzent Brian Grazer entschloß, das Komiker-Duo Eddie Murphy und Martin Lawrence zusammen zu besetzen, war das Ergebnis der Kassenhit dieses Frühjahrs: Life. Und als Grazer das teuflisch-bissige Manuskript von Bowfinger in die Hand bekam, das aus der Feder des begabten Komikers Steve Martin stammt, fiel ihm sofort wieder eine Leinwand-Paarung ein, von der er sicher war, daß sie Komödien-Gold ergeben würde: Martin und Murphy.
Grazer und Murphy fanden es spannend, wieder zusammenzuarbeiten (ihre erste gemeinsame Arbeit war der Kassenerfolg The Nutty Professor Der verrückte Professor). Besonders begeistert waren sie, als sie erfuhren, daß bei ihrem nächsten Projekt der legendäre Komiker Steve Martin mit von der Partie sein würde.
Grazer kommentiert: Die Fusion dieser beiden Typen ist etwas ganz Erstaunliches. Diese beiden Symbolfiguren der Komödie mußte man einfach einmal zusammenbringen. Zwischen ihnen herrscht eine wahrhaft explosive Chemie.
Martin und Murphy brachten ihren jeweils eigenen Komödienstil und ihr Improvisationstalent in Bowfinger ein, und es war nun die Aufgabe des talentierten Regisseurs Frank Oz, einen soliden, homogenen Mix herzustellen.
Steve Martin ist nicht nur ein renommierter Leinwandkomiker, er ist auch ein außergewöhnlich begabter Autor. Er begann seine Karriere vor 30 Jahren als Emmy-preisgekrönter Autor für die erfolgreiche TV-Comedy-Serie The Smothers Brothers Comedy Hour. Martin hat zahlreiche Manuskripte und Stücke geschrieben, außerdem regelmäßige Kolumnen- und Artikelbeiträge, z. B. für die Zeitschrift New Yorker. Erst kürzlich hat er eine Sammlung von kurzen Stücken unter dem Titel Pure Drivel veröffentlicht. Für die Drehbücher zu Roxanne und L.A. Story erntete er viel Lob von der Kritik.
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