fleisch ist mein gemüse - eine landjugend mit musik - jetzt im kino

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Inhalt
Der junge Heinz (Maxim Mehmet) ist vom Schicksal geplagt: nicht nur, dass er im Achtziger-Jahre-Mief des tristen Hamburger Stadtteils Harburg leben muss und keinen Job hat. Nein, seine Mutter (Susanne Lothar) ist psychisch krank, die depressive Nachbarin Rosi (Livia S. Reinhard) macht auch nicht wirklich gute Stimmung und dann gibt es da noch diese grässliche Akne, die fettige Beulen und Krater auf sein Gesicht geölt hat. Sein Traum, ein erfolgreicher Musikproduzent zu werden, scheint unerreichbar.

Aber Heinz kann Saxophon spielen - und landet in der Tanzcombo "Tiffanys". Und mit ihr in einem bizarren Universum aus Provinzgasthöfen, Schützenfesten, Korn und Koteletts. "Swingtime is good time, good time is better time!" - mit Mottos wie diesem bringt Bandleader Gurki (Andreas Schmidt) die spaßärmsten Rentner-Parties auf Trab. Hauptsache "geil abgeliefert", dann schaukelt der Gute-Laune-Dampfer auch munter durchs Programm!

Als Heinz' Mutter schließlich in die Anstalt muss, nutzt er die sturmfreie Bude für eigene Musikproduktionen zuhause - mit der hübschen Sängerin Anja (Susanne Bormann). Trotz seiner Versuche, sich mit gewagten Hackfleisch-Variationen in ihr Herz zu kochen, beendet diese aber die gemeinsame Hit-Karriere, noch bevor sie begonnen hat.

Ob es mit Jette (Anna Fischer) besser klappt? Das Temperamentsbündel hat zwar so ihre eigenen Ansichten über die politische Dimension von Musik, schätzt aber Heinz' versiertes Saxophonspiel. Und dann ist da noch der dicke Plattenfuzzi Reggy Fine, der ihm eine eigene Hitproduktion anbietet. Diesmal gibt Heinz alles - denn eines gilt immer: Hauptsache, geil abgeliefert. Alles klärchen?

"Fleisch ist mein Gemüse", basierend auf Heinz Strunks gleichnamigem Roman, ist ein zugleich urkomischer wie trauriger Film, der das hanseatische Achtziger-Jahre-Provinz-Universum mit all seinen schrägen Gestalten, Ritualen und Sprüchen glänzend darstellt.