X
Hugh Jackman
ALS JEAN VALJEAN

Der Australier spielte seine erste US-Rolle als Wolverine im ersten Teil der „X-Men“- Kinoserie. Es folgten 2003 der enorm erfolgreiche „X-Men 2“ und 2006 „X-Men: Der letzte Widerstand“. Zuletzt spielte er Wolverine in „X-Men Origins: Wolverine“, dem Prequel zur beliebten Serie, das beim Start im Mai 2009 außergewöhnliche 85 Millionen Dollar allein in den USA umsetzte. Derzeit dreht Jackman in Australien das nächste „X-Men“-Kapitel unter dem Titel „The Wolverine“. Im Oktober 2011 kehrte Jackman mit seiner Solo-Show „Hugh Jackman: Back on Broadway“ auf die New Yorker Bühne zurück. Unterstützt wurde er in der Revue von 18 Musikern. Zuvor hatte er mit dem Auftritt in San Francisco und Toronto begeisterte Kritiken bekommen. In der Revue präsentierte er Broadway-Hits und eine Auswahl seiner persönlichen Lieblingstitel. Jackmans andauerndes Engagement und seine Beiträge zur Broadway-Community wurden 2012 gewürdigt, als das Verwaltungskomitee der Tonys ihm einen speziellen Tony für seine Leistungen sowohl als Performer als auch im karitativen Bereich würdigte. Auf der Leinwand war Jackman zuletzt im DreamWorks-Film „Real Steel – Stahlharte Gegner“ zu sehen. Die von Shawn Levy inszenierte spannende Geschichte spielt in der nahen Zukunft: Tonnenschwere Roboter kämpfen im Boxring gegeneinander. Im Herbst 2011 erreichte der Film zwei Wochen lang Platz 1 der Kino-Charts. Im Herbst 2009 kehrte Jackman mit Keith Huffs Stück „A Steady Rain“ an den Broadway zurück. Sein Bühnenpartner war Daniel Craig. Im Stück geht es um zwei Cops in Chicago, die seit ihren Kindertagen befreundet sind, doch ihre unterschiedliche Beurteilung einiger traumatischer Tage verändert ihr Leben nachhaltig. Am 22. Februar 2009 übernahm Jackman die ehrenvolle Aufgabe der Moderation der 81. Oscar ®-Verleihung, die live aus dem Kodak Theatre in Hollywood übertragen wurde. Er begeisterte das Publikum und bescherte ABC eine im Vergleich zum Vorjahr 13 Prozent bessere Quote. Jackman brachte bereits Erfahrung im Moderieren mit: Von 2003 bis 2005 moderierte 39 er die Tony-Verleihung drei Mal hintereinander. 2004 brachte ihm diese Aufgabe bei der 58. Verleihung einen Emmy ein. Eine weitere Emmy-Nominierung erhielt er für seine Präsentation der 59. Verleihung 2005. Ende 2008 trat Jackman für 20th Century Fox in Baz Luhrmanns romantischem Action-Abenteuer „Australia“ auf. Der Film spielt vor dem Zweiten Weltkrieg im australischen Norden. Als ungehobelter Cowboy Drover hilft Jackman der britischen Aristokratin Lady Sarah Ashley (Nicole Kidman), 2000 Rinder hunderte von Meilen durch unwegsames Gelände zu treiben. Schließlich werden sie vom japanischen Bombenangriff auf die australische Stadt Darwin überrascht. Weitere Hauptrollen spielte er in Darren Aronofskys „The Fountain“, Christopher Nolans „Prestige – Die Meister der Magie“ und Woody Allens „Scoop – Der Knüller“. Als Sprecher wirkte er in den Animationsfilmen „Happy Feet“ und „Flutsch und weg“ mit. Hinzu kommen „Deception – Tödliche Versuchung“, „Männerzirkus“, „Passwort: Swordfish“, „Van Helsing“ und „Kate & Leopold“, für den er 2002 eine Golden-Globe-Nominierung erhielt. Für seine Darstellung des Sängers/Songschreibers Peter Allen aus den 1970ern in „The Boy From Oz“ (2004) gewann Jackman den Tony als Bester Darsteller (Musical) sowie den Drama Desk Award, Drama League Award, den Outer Critics Circle Award und den Theatre World Award. Zu Jackmans früheren Theaterauftritten zählen „Carousel“ in der Carnegie Hall; „Oklahoma!“ am National Theatre in London (Nominierung für den Olivier Award); „Sunset Boulevard“, der ihm den australischen „MO“ Award (Preis der australischen Unterhaltungsindustrie speziell für Live-Auftritte) einbrachte; und Disneys „Die Schöne und das Scheusal“, für den er wieder für den „MO“ Award nominiert wurde. Jackmans Karriere begann mit den australischen Independent-Filmen „Trucker mit Herz“ und „Erskineville Kings“. Damit gewann er den Darstellerpreis der australischen Filmkritiker und wurde vom Australian Film Institute nominiert. 1999 wurde er auf dem Kongress Australian International Movie Convention zum Australischen Star des Jahres gekürt.